Chancen und Grenzen der Behandlung einer Depression im stationären Kontext. Stationäre Therapie als Suizidprophylaxe

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Artikelnummer: 6909801424483502 Kategorie:

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Psychologie – Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,5, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen (Fakultät Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, welches Potenzial, aber auch Einschränkungen die stationäre, also klinische Behandlung von depressiven Patient*innen mit sich bringt und herauszuarbeiten, wie sich Suizide verhindern lassen und ob die klinische Behandlung der depressiven Störungen dazu beitragen kann. Weiterhin sollten aber auch Missstände und mögliche Forschungslücken aufgezeigt werden. Zum Beginn der Arbeit sollen zunächst einige Grundlagen zum Krankheitsbild der Depressionen gelegt werden, einschließlich der Erscheinungsformen, Verlaufsformen, Klassifikation, möglichen Ursachen, Entstehung und Verbreitung. Diese werden anschließend durch das Thema Selbstmord ergänzt. In den folgenden Kapiteln werden, auf den Grundlagen aufbauend, die Behandlung depressiver Störungen, ihre möglichen Settings und das Thema Prävention behandelt, um abschließend auf den Schwerpunkt der Arbeit einzugehen. Die Depression ist eine der häufigsten und bekanntesten psychischen Störungen überhaupt: Fast jede*r fünfte Deutsche (17,1 % der erwachsenen Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren) ist oder war mindestens ein Mal im Laufe ihres bzw. seines Lebens an Depressionen erkrankt, weltweit sind über 264 Millionen Menschen betroffen und die Anzahl an Fällen von Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Depressionen steigt seit Jahren an. Dabei liegt die Dunkelziffer weit höher, denn die Mehrzahl der Depressionen wird weder von den Betroffenen noch von Ärzt*innen erkannt. So suchen einerseits nur rund 35 % der Betroffenen professionelle Hilfe auf, andererseits werden laut einer Untersuchung der WHO nur rund 54 Prozent der Depressionen von Allgemeinärzt*innen als solche diagnostiziert. Doch nehmen nicht nur die Zahlen depressiver Störungen zu, auch ist das Thema Depression in den Medien präsenter denn je – nicht nur in Verbindung mit dem Corona-Virus, an dessen gesellschaftlichen Folgen zweifelsohne auch viele Menschen psychisch leiden. Immer mehr Personen des öffentlichen Lebens und/oder aus Film und Fernsehen berichten, an Depressionen erkrankt (gewesen) zu sein. Als Beispiel sind hier national bekannte Personen wie Kurt Krömer, Wincent Weiss und Nora Tschirner, aber auch international bekannte Stars wie Katy Perry, Eminem und Angelina Jolie zu nennen – die Aufzählung ließe sich noch sehr viel länger fortführen.

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