Ertragsteuersätze im Konzernabschluss

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Artikelnummer: 6909801148128205 Kategorie:

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Jura – Steuerrecht, Note: 1,6, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Sprache: Deutsch, Abstract: Konzernunternehmen, die unter den Anwendungsbereich der International Financial Reporting Standards fallen, müssen gem. IAS 12 eine steuerliche Überleitungsrechnung veröffentlichen. In der zu publizierenden Überleitungsrechnung ist der Zusammenhang zwischen der zu erwartenden Ertragsteuerbelastung und der ausgewiesenen Ertragsteuerbelastung herzustellen. An dieser Stelle kommt der kompensatorischen Wirkung latenter Steuern eine signifikante Bedeutung hinzu, da sich insbesondere bei der Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards große Diskrepanzen zwischen dem Regelwerk der IFRS und der Steuerbilanz ergeben. Zudem ist die Problematik des anzuwendenden Steuersatzes hervorzuheben, da eine Konzerngesellschaft keine eigene Person im Sinne des Rechts ist, sondern eine nach der jeweils geltenden Norm wirtschaftliche Einheit aus dem Zusammenschluss mehrerer Rechtspersonen darstellt. Ausgehend von der Überleitungsrechnung ergibt sich als Quotient der effektiven Steuerbelastung und dem Ergebnis vor Ertragsteuern die Konzernsteuerquote. Diese misst die effektive Steuerbelastung und ist als Annex der IFRS Veröffentlichung zu verstehen. Im Zuge der Globalisierung und einer ständig fortschreitenden Kapitalmarktorientierung der Konzernunternehmen hat das Interesse an der Konzernsteuerquote als Finanzkennzahl in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen, da sie direkten Einfluss auf den Unternehmenswert und das Ergebnis je Aktie hat. Das Ergebnis je Aktie, als fundamentale Kennzahlen der Unternehmensbewertung, ist schließlich eine Nachsteuergröße und fällt in der Regel umso größer aus, je kleiner die Konzernsteuerquote ist. Vor allem in einem Hochsteuerland wie Deutschland sollte die steuerliche Belastung stets Berücksichtigung finden, um mögliche Potenziale zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit auszuschöpfen. Darüber hinaus kann die Konzernsteuerquote auch als Key Performance Indikator des Steuermanagements verwendet werden. Allerdings ist diese Leistungskennzahl mit Vorsicht zu genießen. Welche Beeinflussungsmöglichkeiten und Funktionen die Konzernsteuerquote hergibt, sind Fragen, mit denen sich die vorliegende Arbeit auseinandersetzen wird. Bei dieser Gelegenheit werden sowohl steuerliche als auch wirtschaftliche Aspekte mitberücksichtigt. Zur Vereinfachung der Darstellung wird zu Analysezwecke ein praxisorientierter Ansatz verfolgt.

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